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Was kommt da auf die Arbeitswelt zu? - Lisa Herzog

Was kommt da auf die Arbeitswelt zu? - Lisa Herzog

55m 56s

Folge 25: Die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten werden, hat in den letzten Jahren Relevanz gewonnen. Nicht erst seit den beeindruckenden Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz, sondern auch wegen Debatten rund um Arbeitszeitverkürzung und neue Unternehmensformen. Gefühlt stehen viele Zukunftstrends unmittelbar bevor oder haben gerade begonnen. Diese diskutieren wir mit der Philosophin Lisa Herzog, die in ihrem Buch „Die Rettung der Arbeit“ (Hanser Verlag, 2019) genau solchen Fragen nachgeht. Es geht darum, welche Jobs in Zukunft ersetzt werden, welche Trends die Veränderungsprozesse in der Wirtschaft auslösen und welche politischen Fragen sich dadurch stellen.

Wir müssen über Geld reden - Larissa Kravitz

Wir müssen über Geld reden - Larissa Kravitz

51m 48s

Folge 24: „Über Geld redet man nicht“, so könnte man die öffentliche Meinung zu Finanzthemen wohl zusammenfassen. Auch in Zeiten, in denen wir durch die Inflation ärmer werden, tendiert Österreich zur Liebe für das Sparbuch und zur Skepsis vor den Finanzmärkten. Haben wir zu wenig Finanzbildung? Und wenn ja, was sollten wir eigentlich wissen, was sollten wir wirklich diskutieren? Darüber spricht Stefan Schett mit Larissa Kravitz, vielen besser bekannt als „Investorella“. In ihrem eigenen Finanz-Podcast gibt sie Tipps dazu, wie man sich vor der Inflation schützt und Wohlstand aufbaut. Ein Gespräch über die politische Komponente der eigenen Finanzen, die größten...

Transformationskompetenz für Mensch, Medien und Politik - Wolf Lotter

Transformationskompetenz für Mensch, Medien und Politik - Wolf Lotter

58m 15s

Folge 23: Mit Wolf Lotter nur ein Thema in einem eng abgesteckten Feld zu besprechen, wäre nicht nur Zeitverschwendung, sondern wahrscheinlich auch schwer möglich. Zu groß wäre die Versuchung, Zusammenhänge herzustellen und Entwicklungen zusammen zu denken. Als Autor und Mitgründer des Wirtschaftsmagazins brand eins macht er genau das auch seit vielen Jahren. Mit seinem Antireduktionismus wendet sich Lotter gegen die Vereinfachung der Welt durch Komplexitätsreduktion. Er lebt und predigt Kontextkompetenz in einer Welt, die permanente Transformation abverlangt.

Die Notwendigkeit der Anpassung ohne Angepasstheit gilt unter anderem auch für den Journalismus in jeder Form – insbesondere auch der des öffentlichen Rundfunks,...

Sensibilitäten im gesellschaftspolitischen Diskurs - Svenja Flaßpöhler

Sensibilitäten im gesellschaftspolitischen Diskurs - Svenja Flaßpöhler

42m 59s

Folge 22: Die Philosophin und Publizistin Svenja Flaßpöhler widmet sich als Chefredakteurin des und mit dem philosophie Magazin aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen aus philosophischer Perspektive.

Im Gespräch mit Niko Alm wird die mediale Konstruktion von wahrgenommenen Wirklichkeiten beleuchtet. In der Verteidigung dieser in weltanschaulich kollektiv gepflegten Realitäten entstehen Verletzlichkeiten, die die Frage nach der Grenzziehung von Sensibilität und Übersensibilität oder von wichtiger nachvollziehbarer Thematisierung von Ungerechtigkeiten und der Nutzung derselben, um Gruppen Vorteile zu verschaffen, beleuchten. Ihr 2019 erschienenes Buch „Sensibel“ leistet einen Beitrag, diese Aushandlungszone abzustecken.

Von Rechten und Rechtsextremen - Bernhard Weidinger

Von Rechten und Rechtsextremen - Bernhard Weidinger

47m 20s

Folge 21: Links oder Rechts? Anhand dieser Frage orientiert sich die politische Debatte in Österreich. Aber was ist eigentlich rechts, was ist rechtsextrem? Und was, wenn sich Liberale in dieser Skala nicht einzeichnen wollen? Darüber diskutieren wir mit Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands. Er forscht zu Rechtsextremismus und versteht, um welche Begriffe es in dieser Debatte geht. Ein Gespräch darüber, was rechts ist und ob man den Rechten den Patriotismus-Begriff wegnehmen kann – garniert mit Abschweifungen in die Innenpolitik.

Korruption in Österreich: Inside U-Ausschuss - Brian Schmidt und Katharina Kainz

Korruption in Österreich: Inside U-Ausschuss - Brian Schmidt und Katharina Kainz

62m 16s

Folge 20: Korruptionsvorwürfe sind nicht nur zahlreich, sie sind auch für viele extrem unübersichtlich. Zwischen zahlreichen Chats, technischen Titeln wie „Sektionschef“ und Angriffen auf die Justiz ist es oft schwer, das Gesamtbild zu sehen. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, spricht Stefan Schett mit Brian Schmidt und Katharina Kainz, die den ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss für NEOS begleitet haben. Sie erzählen, warum dieser U-Ausschuss überhaupt diesen Namen trägt, worum es inhaltlich ging, welche neuen Erkenntnisse dadurch gewonnen wurden – und wie es jetzt weitergeht.

Recht und Aktivismus - Ralph Janik

Recht und Aktivismus - Ralph Janik

60m 59s

Folge 19: „Ökozid“, Klima-Klagen, Unterstützung von Protesten – wird das Recht zur Alternative, wenn die Politik versagt? Und wenn ja, wie demokratisch ist das? Darüber spricht Stefan Schett mit Ralph Janik. Er ist Universitätslektor mit Schwerpunkt auf Völkerrecht und Menschenrechte und hat gerade ein Buch zum Thema veröffentlicht: „Umwelt und Strafe“. Ein Gespräch über das Spannungsverhältnis zwischen Recht und Aktivismus.

Kunstfreiheit und Klischee - Christian Bazant-Hegemark

Kunstfreiheit und Klischee - Christian Bazant-Hegemark

51m 58s

Folge 18: Das Verhältnis von Kunst und Politik ist schwierig. Der Gesetzgeber windet sich um eine Definition von Kunst und will ihr doch Freiheiten gewähren, die über die Einschränkungen des nicht-künstlerischen Rechts auf freie Rede hinausgehen. Ohne zu definieren lässt sich auch weder fördern oder regulieren.

Im Gespräch schreiten Christian Bazant-Hegemark und Niko Alm die Grenzen des Kunstbegriffs ab.

Bazant-Hegemark arbeitete früher einmal als Programmierer und ist heute als Doktor der Philosophie promovierter Künstler, der neben seinem eigenen Schaffen diverse Projekte in der Kreativbranche, darunter u. a. den Podcast Kunst und Klischee, betreibt.

Die Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien - Matthias Künzler

Die Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien - Matthias Künzler

44m 6s

Folge 17: Die Finanzierung des ORF soll von einer geräteabhängigen Gebühr auf eine Abgabe auf Wohnraum umgestellt werden. Die Schieflage, dass mehrere Zahlende damit weit günstiger aussteigen als Menschen, die alleine leben, wird nicht einmal diskutiert. Ebenso wenig wird die Aufgabe des ORF in der Republik bei dieser Gelegenheit evaluiert oder konstruktiv hinterfragt. Das ist nicht nur eine verpasste Chance, sondern ein Versäumnis, den ORF für die Zukunft abzusichern.

Welche Rolle sollen oder können öffentlich-rechtliche Medien, die von der Allgemeinheit getragen werden, in einer liberalen Demokratie überhaupt spielen? Matthias Künzler, Medienwissenschafter und Professor an der Freien Universität Berlin, und Niko...

Russische Propaganda: gezielte Desinformation im Krieg - Dietmar Pichler

Russische Propaganda: gezielte Desinformation im Krieg - Dietmar Pichler

57m 2s

Folge 16: Man sagt, im Krieg sei das erste Opfer die Wahrheit. Gerade im Ukraine-Krieg kann es auch herausfordernd sein, den Überblick zu behalten: Was ist wahr, was Propaganda? Seit Putins Angriff kursieren unzählige Narrative, die im Interesse des Kremls verbreitet werden. Von Neonazis in der Ukraine ist da die Rede, von einer „Umzingelung“ Russlands durch die NATO. Und in Kyiv, da sei mittlerweile Russisch verboten.

Um einzuordnen, was nur ein Narrativ ist und was wahr, sprechen wir mit dem Desinformations-Experten Dietmar Pichler. Er beobachtet die russischen Propaganda-Kanäle wie kein anderer und arbeitet seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs unermüdlich daran, die...